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Letztes Kapitel: Tschüss WGs, hallo Hotel

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Am vierundzwanzigsten zwölften zweitausenddreiundzwanzig um sieben Uhr abends saßen Judith, Meti und Evita auf der Couch und besprachen, wer mit der Bescherung anfangen sollte. Schließlich einigten sie sich auf Judith. Judith stand auf, ging zum Weihnachtsbaum, griff nach einem platten Geschenk, setzte sich wieder auf die Couch, zerriss das Geschenkpapier und entdeckte eine Tafel Schokolade. Sie brach ein Stück ab und steckte es sich in den Mund. "Wer von euch war das?", fragte sie mit vollem Mund. Meti hob die Hand. "Ich." "Echt lecker, danke", nuschelte Judith. "Mmmm." "Bitte", sagte Meti. Dann erhob sie sich, kniete sich neben den Weihnachtsbaum und sah sich alle Geschenke genau an. Schließlich nahm sie sich ein  kleines Geschenk, das mit rot-grün gestreiftem Geschenkpapier verpackt war. Sie setzte sich wieder auf die Couch, zerriss vorsichtig das Geschenkpapier und fand ein kleines durchsichtiges Tütchen mit Edelsteinen...

Kapitel 16: BFF - Aloscha und seine Wodkaflasche

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Tanja ballte die Fäuste. "Glaub mir, Isabella", sagte sie, "die wollten mich wegen Mordversuch zu zwanzig Jahren Haft verurteilen! Eigentlich sollten es sogar fünfundzwanzig Jahre sein, aber sie haben noch eine kleine Gnade walten lassen, weil ich nur versucht habe, Greta umzubringen, es aber nicht ganz geschafft habe! Boah, das war so frech, dass sie überlebt hat! Sie hat sich in letzter Sekunde an einen kleinen Felsen gehangen und ist von dort aus langsam zu Boden getaumelt!" Isabella hörte ihr gebannt zu. "Ja, echt spannend!", sagte sie. Tanja lehnte sich zurück und sah Isabella ernst an. "Übrigens", sagte sie, "Marlen ist irgendwie abgehauen. Deshalb müsstest du morgen das Essen für Aloscha kochen. Tut mir leid, aber es ist so!" Sie zuckte so unschuldig wie möglich die Schultern. "Natürlich werde ich dich dafür mit einem Schmuckstück belohnen!", sagte sie nach einer kurzen Stille. Isabellas Augen blitzten gierig. "Ja,...

Kapitel 6: Für immer verloren

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Am Abend lagen Nandre und Zarah noch lange auf dem Sofa und beobachteten durch das Fenster den Sonnenuntergang. Nandres Haus war wie dafür gemacht. Plötzlich unterbrach ein lautes Klingeln ihre glückseligen Momente. "Herein", rief Nandre verträumt. Niemand betrat das Haus. "Ach so, ja, wir müssen ja die Tür aufmachen", sagte Zarah, ging lustlos und schwerfällig zur Tür und öffnete sie. Paula kam herein. Als sie Nandre sah, errötete sie sofort und stammelte: "Danke. Ähm, also... ich... also... Ich hab meine WG nicht gefunden..." Sie drehte sich ein wenig weg und machte eine Pause, indem sie einen Ton hervorbrachte, der sich wie eine Mischung aus weinen und kichern anhörte. Sie fuhr mit einem Ton in der Stimme, der sich anhörte, als würde sie lügen, fort: "Ja, und... äh... dann,... Na ja, dann, ... öh... fand ich euer Haus... Hihi... hehe... Ahm, kann ich vielleicht... theoretisch... bei euch... äh... ganz kurz... ahahä... überna... na-nacht...

Kapitel 5: Gutes Essen, grimmiger Kellner

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Die Feier ging bis tief in die Nacht hinein. Zarah und Nandre tanzten auf einer kleinen Bühne und mit der Zeit kamen ein paar Gäste (unter anderem die Eltern des Hochzeitspaares) zu ihnen und tanzten auch. Zarah hatte sich für den Tanz selbstverständlich noch umständlich speziell umgezogen und neu geschminkt und frisiert. Nandre hatte auch die Schuhe gewechselt und spezielle Tanzschuhe aus Echsenleder angezogen, die eigentlich für keinen anderen Anlass gut waren. Am Ende des Tanzes boten Zarah und Nandre sogar Likör an. Nicht sehr viele nahmen an. Zuerst kamen Nandres Eltern gemeinsam zum Hochzeitspaar und nahmen zwei kleine Gläschen an. Als sie sie ausgetrunken und zurückgestellt hatten, umarmten sie noch gerührt ihren Sohn und Zarah, welche sich das sehr gefallen ließen. Zusätzlich gratulierten die Eltern dem Brautpaar noch, ließen sich von den beiden ausführlich wiederholen, wie sie sich kennengelrnt haben, genossen es, die anderen warten zu lassen und ließen sich dann ordentlich...