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Kapitel 8: Ich hab keine Pubertät!

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Als Estela den Kopf jedoch nur noch weiter senkte, eine Träne über ihre Wange rann und sie schließlich einen lauten Schluchzer von sich gab, sagte Vanessa schnell: "Äh, wenigstens sind wir gerettet. Und Christina vielleicht ja auch. Wer weiß." Doch Estela jammerte traurig: "Aber vielleicht auch nicht! Vielleicht auch nicht , tía! Du darfst nicht immer alles positiv sehen! Vielleicht... verbrennt Christina gerade! Oder... fällt von einer Klippe runter! Was weiß ich!"   Als Estela wieder aufstand, sahen Eva und Vanessa, dass sie eine große Pfütze geweint hatte. "Ach Estela", sagte Eva. "Du Arme, ich kann dich ja gar nicht ansehen, wie du dir mit dem Zipfel deines Flamencokleids die Tränen aus den Augen wischst. Oh! Du bist ja richtig traurig! Das darf aber gar nicht sein, sonst ist deine Mami total enttäuscht. Spaß, so ganz schlimm find' ich es ja nun wieder auch nicht, aber ich finde es auch überhaupt nicht gut. Vorher warst du nämlich no...

Kapitel 7: Geist Lenins, Geist Stalins...

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Eva rannte ihr entgegen. "¡Hola, hermana Vanessa!", schrie sie. "¡Estela, komm sofort her! Ich bin nämlich schon da, wie du siehst", rief die Frau, die Vanessa hieß und Christinas Tante war. Estela (Stella) erhob sich und ging zu ihr. Dann sagte sie nicht sonderlich aufgeregt oder begeistert: "Hola, tía Vanessa." "Du bist gewachsen, sobrina!", lobte Vanessa. Sie sah aus dem Fenster. Draußen stand Zarah, die afrikanische Magd, wie versteinert auf der kleinen Mauer und starrte auf die Sonne. Sie murmelte: "Wie? Eine magische...? Eine magische was? Eine magische... Schatulle? Nein? Eine magische Schatztruhe? Immernoch nicht? Eine... Eine magische, leuchtende Schatztruhe? Ja? Oder... nein? Äh... Was noch? Eine Prinzessin? Nein? Ein Prinz? Wie? Ein Prinz aus einem fernen Land? Nein? Aus einem fernen Reich? Ein Prinz aus einem fernen Reich? Und... Und was? Er heißt...? Wie heißt er? Nándre? Nein? Nándry? Nándry... te?   Nandryte? Ja? Er ist...? Er...

Kapitel 6: Für immer verloren

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Am Abend lagen Nandre und Zarah noch lange auf dem Sofa und beobachteten durch das Fenster den Sonnenuntergang. Nandres Haus war wie dafür gemacht. Plötzlich unterbrach ein lautes Klingeln ihre glückseligen Momente. "Herein", rief Nandre verträumt. Niemand betrat das Haus. "Ach so, ja, wir müssen ja die Tür aufmachen", sagte Zarah, ging lustlos und schwerfällig zur Tür und öffnete sie. Paula kam herein. Als sie Nandre sah, errötete sie sofort und stammelte: "Danke. Ähm, also... ich... also... Ich hab meine WG nicht gefunden..." Sie drehte sich ein wenig weg und machte eine Pause, indem sie einen Ton hervorbrachte, der sich wie eine Mischung aus weinen und kichern anhörte. Sie fuhr mit einem Ton in der Stimme, der sich anhörte, als würde sie lügen, fort: "Ja, und... äh... dann,... Na ja, dann, ... öh... fand ich euer Haus... Hihi... hehe... Ahm, kann ich vielleicht... theoretisch... bei euch... äh... ganz kurz... ahahä... überna... na-nacht...

Kapitel 5: Gutes Essen, grimmiger Kellner

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Die Feier ging bis tief in die Nacht hinein. Zarah und Nandre tanzten auf einer kleinen Bühne und mit der Zeit kamen ein paar Gäste (unter anderem die Eltern des Hochzeitspaares) zu ihnen und tanzten auch. Zarah hatte sich für den Tanz selbstverständlich noch umständlich speziell umgezogen und neu geschminkt und frisiert. Nandre hatte auch die Schuhe gewechselt und spezielle Tanzschuhe aus Echsenleder angezogen, die eigentlich für keinen anderen Anlass gut waren. Am Ende des Tanzes boten Zarah und Nandre sogar Likör an. Nicht sehr viele nahmen an. Zuerst kamen Nandres Eltern gemeinsam zum Hochzeitspaar und nahmen zwei kleine Gläschen an. Als sie sie ausgetrunken und zurückgestellt hatten, umarmten sie noch gerührt ihren Sohn und Zarah, welche sich das sehr gefallen ließen. Zusätzlich gratulierten die Eltern dem Brautpaar noch, ließen sich von den beiden ausführlich wiederholen, wie sie sich kennengelrnt haben, genossen es, die anderen warten zu lassen und ließen sich dann ordentlich...

Kapitel 4: Käsekrümel

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Am nächsten Vormittag saßen Lina Chen, Julia Schuhmacher, Nandre Schuhmacher, Zarah Payet, Judith Schulz, Meti Dewi, Evita King, Jenny Mboumba und Runa Groß in einem stylischen Café namens Sweet & Hygge und warteten auf ihren dampfenden Kaffee. Bald darauf kam eine freundliche Kellnerin und servierte jedem der neun eine volle Tasse. Nandre bestellte sich und Zarah zusätzlich noch ein Stück Oreo-Kuchen. Er hätte sich auch noch Möhrenkuchen und Waffeln und eine Extratasse Kaffee kaufen können, leisten konnte er sich viel. Sehr viel. Er hatte nämlich im Gegensatz zu seiner eher armen Schwester Julia sehr viel Geld. Runa und Jenny wollten beide eine eigene Waffel. Runa nahm eine mit Schokolade und Jenny eine mit heißen Kirschen. Außerdem wollten Lina und Julia jede für sich ein Stück Möhrenkuchen haben. "Warum ist Lia eigentlich nicht dabei?", fragte Evita, die wie Zarah Rastas hatte, die aber rosa gefärbt und sehr lang waren, interessiert Jenny und Runa. "Die liegt ...