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Kapitel 12: Greta Kowalski

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Paula sah von ihrem Brief auf. "Marlen, an wen schreibst du?", fragte sie "Tom natürlich", erwiderte Marlen. "Du?" "Maria", antwortete Paula. Marlen nickte. "Darf ich mal lesen?" "Ja", kam es von Paula, "aber er ist noch nicht fertig." Als Marlen den Brief fertig gelesen hatte, sagte sie anerkennend zu Paula: "Du hast den Brief echt gut formuliert! Und du hast fast gar keine Rechtschreibfehler!" Paula kicherte.  Eine Stunde verging. Dann waren alle Briefe fertig. Isabella sah sie sich an und nickte zufrieden. Die Briefe wanderten in Rucksäcke und Taschen. In Paulas Brief stand folgendes: Maria ey, ich find das voll gemein, dass alle Zarah irgendwie voll mögen! Verstehst du? Alle mögen Zarah! Und mich mag keiner außer dir und Eva! Ich meine, es müssen ja nicht gleich alle Zarah mögen, nur weil sie vielleicht verheiratet ist! 😠😡👿💔💣😣 Paula In Marlens Brief stand das: Hallo Tomi, was machst du so? Ich ha...

Kapitel 11: Geburtstagsparty für Isabella

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Als Stella schon tief und fest schlief, nahm Nek den Picknickkorb und rannte zusammen mit Judith davon. Weit von Stella entfernt machten sie ein eigenes Picknick. Irgendwann wachte Stella auf. Sie merkte sofort, dass Nek nicht mehr neben ihr saß. Verzweifelt begann sie, ihn zu suchen. Doch wie viel sie sich auch bemühte, sie fand ihn nicht. Schließlich ließ sie sich erschöpft auf die Picknickdecke, welche Nek ihr noch da gelassen hatte, fallen und dachte nach. Plötzlich zog sie es so stark zu ihm, dass sie irgendwie spüren konnte, wo Nek sich befand. Eilig machte sie sich auf den Weg zu ihrem Geliebten. Judith und Nek bemerkten das und liefen panisch weg. Stella folgte ihnen, doch die beiden hatten einen satten Vorsprung. Fast gab Stella es auf, doch als Judith und Nek meinten, wieder in Sicherheit zu sein, holte sie sie mit letzter Kraft doch noch ein und wurde für ihr Tempo noch erstaunlich schnell. Nek flüchtete hastig hinter einen großen Stein. Stella jedoch kletterte...

Kapitel 10: The power of now

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Es war der neunundzwanzigste Juli, als Zarah und Nandre Schuhmacher Hand in Hand durch den Park schlenderten. Evita, Judith und Meti folgten ihnen heimlich. Zarah streichelte Nandre. Nandre sagte zu ihr: "Du bist perfekt! Dein Blick, deine Stimme, dein Charakter, dein Aussehen... Alles." Zarah pflückte eine Blüte von einem Strauch und murmelte: "Du hast mir ein Kompliment gegeben. Jetzt schenk ich dir was." Nandre pflanzte ihr einen zarten Kuss auf die Wange. "Du bist die beste", sagte er. "Stimmt doch gar nicht! Die ist blöd!", schimpfte Judith leise. "Was hast du gesagt?", fragte Evita. Judith zuckte nervös zusammen. "Äh... nix!", sagte sie. "Was? Sag schon!", schrie Evita. "Nie im Leben!", kam es zurück. "Meti, Judith ist sauer auf mich!", sagte Evita wütend zu Meti. Judith und Evita stritten hin und her. "Du bist ja sooo schön, Nandre!", sagte Zarah. Es klang fast so, als würde si...

Kapitel 9: Hotel, Pool, Palmen, Bahamas

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"Goldenes Gulag, warte", wisperte Tatiana. "Goldenes Gulag, warte. Deine Zeit wird kommen." Sie schloss die Augen und ihr erschien ein Bild. Sie sah, wie sie als kleines Kind im Schnee mitten in den undurchdringlichen Tiefen Sibiriens saß und fror und weinte und dass vor ihr ein großes goldenes Gulag stand, wo ein kindlicher Wächter namens Aloscha Wladimirowitsch Kuznetsov wachte und laut schimpfte, wenn einer der Gefangenen im Gulag einen Fluchtversuch machte. Etwas verwirrt machte Tatiana die Augen auf und schüttelte sich. "Dieses böse Bild! Muss es mich denn unbedingt an den schrecklichen Moment erinnern, wo ich von diesem Gulag aus Gold träumte, wo solche polnischen Anti-Sowjets drinsaßen, und der kleine starke Aloscha versuchte, sie zu verprügeln? Einfach grausam!", murmelte sie. Dann blieb sie vor dem hölzernen Tor zu Prinz Nándrytes Haus stehen und hob den Arm. Sie rief: "Geist Lenins, Geist Stalins, Geister aller verstorbenen Füh...

Kapitel 8: Ich hab keine Pubertät!

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Als Estela den Kopf jedoch nur noch weiter senkte, eine Träne über ihre Wange rann und sie schließlich einen lauten Schluchzer von sich gab, sagte Vanessa schnell: "Äh, wenigstens sind wir gerettet. Und Christina vielleicht ja auch. Wer weiß." Doch Estela jammerte traurig: "Aber vielleicht auch nicht! Vielleicht auch nicht , tía! Du darfst nicht immer alles positiv sehen! Vielleicht... verbrennt Christina gerade! Oder... fällt von einer Klippe runter! Was weiß ich!"   Als Estela wieder aufstand, sahen Eva und Vanessa, dass sie eine große Pfütze geweint hatte. "Ach Estela", sagte Eva. "Du Arme, ich kann dich ja gar nicht ansehen, wie du dir mit dem Zipfel deines Flamencokleids die Tränen aus den Augen wischst. Oh! Du bist ja richtig traurig! Das darf aber gar nicht sein, sonst ist deine Mami total enttäuscht. Spaß, so ganz schlimm find' ich es ja nun wieder auch nicht, aber ich finde es auch überhaupt nicht gut. Vorher warst du nämlich no...

Kapitel 7: Geist Lenins, Geist Stalins...

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Eva rannte ihr entgegen. "¡Hola, hermana Vanessa!", schrie sie. "¡Estela, komm sofort her! Ich bin nämlich schon da, wie du siehst", rief die Frau, die Vanessa hieß und Christinas Tante war. Estela (Stella) erhob sich und ging zu ihr. Dann sagte sie nicht sonderlich aufgeregt oder begeistert: "Hola, tía Vanessa." "Du bist gewachsen, sobrina!", lobte Vanessa. Sie sah aus dem Fenster. Draußen stand Zarah, die afrikanische Magd, wie versteinert auf der kleinen Mauer und starrte auf die Sonne. Sie murmelte: "Wie? Eine magische...? Eine magische was? Eine magische... Schatulle? Nein? Eine magische Schatztruhe? Immernoch nicht? Eine... Eine magische, leuchtende Schatztruhe? Ja? Oder... nein? Äh... Was noch? Eine Prinzessin? Nein? Ein Prinz? Wie? Ein Prinz aus einem fernen Land? Nein? Aus einem fernen Reich? Ein Prinz aus einem fernen Reich? Und... Und was? Er heißt...? Wie heißt er? Nándre? Nein? Nándry? Nándry... te?   Nandryte? Ja? Er ist...? Er...

Kapitel 6: Für immer verloren

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Am Abend lagen Nandre und Zarah noch lange auf dem Sofa und beobachteten durch das Fenster den Sonnenuntergang. Nandres Haus war wie dafür gemacht. Plötzlich unterbrach ein lautes Klingeln ihre glückseligen Momente. "Herein", rief Nandre verträumt. Niemand betrat das Haus. "Ach so, ja, wir müssen ja die Tür aufmachen", sagte Zarah, ging lustlos und schwerfällig zur Tür und öffnete sie. Paula kam herein. Als sie Nandre sah, errötete sie sofort und stammelte: "Danke. Ähm, also... ich... also... Ich hab meine WG nicht gefunden..." Sie drehte sich ein wenig weg und machte eine Pause, indem sie einen Ton hervorbrachte, der sich wie eine Mischung aus weinen und kichern anhörte. Sie fuhr mit einem Ton in der Stimme, der sich anhörte, als würde sie lügen, fort: "Ja, und... äh... dann,... Na ja, dann, ... öh... fand ich euer Haus... Hihi... hehe... Ahm, kann ich vielleicht... theoretisch... bei euch... äh... ganz kurz... ahahä... überna... na-nacht...